Honoré de Balzac: Mercadet oder Warten auf Godeau

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Heute soll endlich wieder ein literarisches Werk Hauptthema sein – welches zugleich eines ist, das von gesellschaftlichen Verhältnissen spricht. Genauer gesagt verhandelt Honoré de Balzacs „Mercadet oder Warten auf Godeau“ zwei der vielfältigsten und auch manipulativsten aller Machtmechanismen der modernen Gesellschaft: Die Geldspekulation und das Warten. Die – und in diesem Brennpunkt verdichtet Balzac diese banal scheinenden Themen – aber in eine tiefe Tragik und umfassende Komik zugleich aufgehen. Weiterlesen „Honoré de Balzac: Mercadet oder Warten auf Godeau“

Peter Weiss: „Dem Unerreichbaren auf der Spur“

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Kennt ihr auch dieses Gefühl, an der Komplexität der Welt zu verzweifeln? Wenn wir uns gefühlt „in einem Dickicht von Material befinden, das auf uns geladen wird und von dem wir teilweise gelähmt werden, […] und dass unser Wunsch bloß darin besteht, ein bisschen voranzukommen in diesem Dickicht, um eine Spur hinter uns und möglicherweise eine Öffnung vor uns zu sehen.“ (S. 238)

Peter Weiss kennt dieses Gefühl. Er schreibt dagegen an. So fordert er den Lesenden auf, dasselbe zu tun und Widerstand zu leisten. Die Texte in diesem Band schlagen auf der Suche nach einem Weg durchs Dickicht zumindest ein paar Breschen.

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