Jules Barbey d’Aurevilly: „Die Gebannte“

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Ich fühle mich immer geborgen, wenn ich sehe, wie Verlage ihre Traditionen pflegen. Ein Haus, das verleugnet, wo es seine Wurzeln hat, verzettelt sich schnell; Buchreihen sind das beste Mittel dagegen – und außerdem eine Freude für Sammler.

Leser französischer Literatur (in deutscher Übersetzung) haben derzeit beim Verlag Matthes & Seitz Berlin die Möglichkeit, mit einer derartigen Sammlung zu beginnen, die aber dennoch weiter zurückreicht, als ihre erste Veröffentlichung. Denn dort wurde eine Neugestaltung der Reihe „Französische Bibliothek“, einer der Grundpfeiler der Verlagsgeschichte, vorgenommen.

Nun ist Anfang des Monats der zweite Band im neuen Gewand erschienen, eine Neuauflage einer klassischen Übersetzung von Jules Barbey d’Aurevillys Roman „Die Gebannte“ ins Deutsche, durch den Schauspieler, Dichter und Lebenskünstler Alastair. Sie wurde im Verbund mit Materialien zum Werk von diversen Epigonen abgedruckt.

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