Die Kunst des Essays, demonstriert an Novak Djokovic

David Foster Wallace hat mir zwei Dinge beigebracht: Rauschhaftes Lesen und die Mystik des Tennisspiels. Er hat mich zu einem herzrasenden Leser und zu einem Liebhaber des Agons, des griechischen Kämpferideals, im modernen Sport gemacht.

Seit jetzt vier Jahren verfolge ich – mal mehr, mal weniger, am meisten rund um Wimbledon – die ATP und WTA World Tour. Ich habe viel dabei gelernt, so bescheuert das vielleicht auch klingen mag: über Körperästhetik, Bewegungsabläufe, physischen Stil  und die Tücken der TV-Übertragung. Ich habe Begriffe von Taktik, Beherrschung und Neurosen gewonnen – und viele Persönlichkeiten entdeckt.

Aber es gibt einen Spieler, den ich nie scharfstellen konnte: Novak Djokovic. Weiterlesen „Die Kunst des Essays, demonstriert an Novak Djokovic“