Arbeit an Europa

Eine Gruppe von engagierten Zeitgenossen hat sich daher zusammengetan, um an „Europa zu arbeiten“. Dreimal im Jahr treffen wir uns ein Wochenende lang an einem europäischen Ort abseits der Metropolen, um alten Begriffen neuen Sinn zu geben, junge Europäer kennenzulernen und eine aussagekräftige Gegend zu besuchen. Es geht nicht um politische Pädagogik, es gibt kein klares programmatisches Ziel. Die Begegnung und das konzentrierte Gespräch, das Bedürfnis nach einem tieferen Verstehen und die heimliche Sehnsucht danach, Europa unsere Heimat zu nennen, ist es, was uns bindet. Wir wollen neue Töne und Farben finden, um das zu beschreiben, was uns als Ideal umgibt: Wir wollen „an Europa arbeiten“.

Arbeit ist immer gut.

DieAstronautin.de

Gerade bei Schulz & Böhmermann gesehen. Hier kann man für das Projekt spenden, mit dem die erste deutsche Frau ins Weltall gebracht werden soll.

Die Initiative „Astronautin“ möchte die erste deutsche Frau ins Weltall bringen. Diese Mission begeistert vor allem junge Mädchen und Frauen für die Raumfahrt, Naturwissenschaften, Mathematik und Technik – und zwar durch eine umfangreiche Bildungs- und Förderstrategie.

Ebenso zentral sind Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS, die wichtige wissenschaftliche Daten erheben sollen. Das Projekt erwartet neue Erkenntnisse zur weiblichen Physiologie und Psychologie. Und auch in den Bereichen Physik, Geowissenschaften und Klimaforschung sind Experimente in Planung.

I like, direkt überwiesen.

Ausgeschrieben: Der SENSS-Award

Bildschirmfoto 2017-09-28 um 18.47.49

Das geltende Recht setzt unserem Streiten Grenzen. In diesem Rahmen müssen wir miteinander gewaltfrei klarkommen – und das betrifft nicht nur physische, sondern auch psychische und soziale Gewalt. Wer keine Lust auf Diskussionen hat, kann sich ebenso heraushalten wie diejenigen, die sich dem anderen argumentativ nicht gewachsen fühlen und befürchten, ihm eine Plattform zu bieten. Immer aber müssen wir unterscheiden können zwischen liebevollem, hilfsbereitem Umgang auf der menschlichen Ebene und harter, ehrlicher Auseinandersetzung in der Sache. Es hat übrigens keiner gesagt, dass das leicht ist. Das nur nebenbei.

Um das zu betonen und Streitkultur zu fördern, hat der Gründer des Unperfekthauses in Essen einen Preis gestiftet – mit 20.000 Euro Dotierung – ins Leben gerufen. Bewerben kann sich jeder bis zum 30.11. hier.

(Außer?)Planmäßiger Spendenbeitrag

Ich spende weniger, seitdem ich keine wöchentlichen Dossiers mehr mit dieser Kategorie mache. Das soll sich ändern – denn bewusstes Spenden von Geld (und übrigens auch anderen Dingen wie Aufmerksamkeit) ist sowohl Widerstand gegen (häufig rein kapitalistische) Interessen, als auch Arbeit für Dinge, die einem am Herzen liegen. Weiterlesen „(Außer?)Planmäßiger Spendenbeitrag“

re:sponsive – Eine Video-Serie für mehr Beteiligung

Raul Krauthausen tourt mit Video-Produzenten durch Deutschland. Ergebnis ist eine achtteilige Serie, deren Filme bis zur Bundestagswahl jede Woche auf Facebook und YouTube veröffentlicht werden.

Bildschirmfoto 2017-08-17 um 21.06.44

Ein wichtiger Kernaspekt ist dabei die Frage: Wie kann ich mich beteiligen? Auf welche Wege mache ich meine Meinung in der Gesellschaft geltend?

Krauthausen meint dazu, dass bereits jede noch so kurze Diskussion als wichtige Beteiligung am politischen Diskurs gesehen werden kann. So kann alles als Beteiligung gesehen werden – für mehr Zuversicht und weniger Vereinsamung. Das Ganze ist teilweise vielleicht einen Tick zu optimistisch (und darum zu wenig kritisch), trägt aber absolut zu einer selbstbewussten und toleranten Politisierung Deutschlands bei.

Zwei Folgen gibt es schon, hier sind sie:

Mehr Briefwahl braucht das Land!

Unter dem Slogan „Sonntag hab’ ich was Besseres vor“ wirbt eine neue Kampagne für die Briefwahl – als bequemen Weg für junge Menschen, bereits jetzt bei der anstehenden Bundestagswahl aktiv zu werden:

Das hier ist unser Leben.

Es ist nicht perfekt, aber dafür ist eine Menge los. Wir stecken mitten in großen Veränderungen und Entscheidungen. Oft ist es nicht einfach, alles unter einen Hut zu bekommen.

Wir haben die Freiheit das zu tun, was wir wollen, wann wir es wollen. Natürlich denken wir auch an die Zukunft. Denn das, was jetzt unser Leben ist, ist nicht selbstverständlich. Wir wissen, dass wir wählen müssen, um mitzubestimmen. Briefwahl ist für uns die Freiheit zu wählen: eine Partei und was wir am Sonntag machen.

Und das ist sicher nicht, in unsere alte Grundschule zu gehen. Sonntag haben wir was Besseres vor.

Und auch eine Anleitung, wie das genau funktioniert mit der Briefwahl gibt es. Ein wichtiger Beitrag für eine aufgeklärte Bundestagswahl mit vielen Teilnehmern gegen Einseitigkeit, Populismus und falsche Versprechen.