Politische Geschichte in Bruchstücken #1: Putin im Bundestag (2001)

Manchmal bilde ich mir ein, nicht nur politisch wachsam zu sein, sondern auch beurteilen zu können, wie bestimmte Situationen in der Welt entstanden sind. Wie etwas so gekommen ist, wie es ist – und was deshalb zu tun ist.

Und dann werde ich wieder einmal eines besseren belehrt. So gestern mit einem Artikel der New York Times über Angela Merkel und Vladimir Putin. Weiterlesen „Politische Geschichte in Bruchstücken #1: Putin im Bundestag (2001)“

Kollektive Archivarbeit: „Eine Geschichte des modernen Gelsenkirchen in 25 Objekten“

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Jeder Mensch hat eine natürliche Schwelle eingebaut, die leicht zu übertreten ist, doch von der es danach schwer ist wieder zurückzukehren: Die Schwelle des Vergessens.

Das Vergessen hat ein positives, helles Gegenstück: Das Erinnern. Schiebt das Vergessen Erfahrungen, Wissen, Bedeutungen ins anziehende Dunkel, so zieht sie das Erinnern unter großer Anstrengung, gegen den Widerstand der Schwelle des Vergessens, wieder hervor.

Zwischen diesen beiden eingebauten Eigenschaften des Menschen steht immer ein Ort. Dieser Ort ist das Archiv. In uns drin heißt dieses Archiv Gehirn, außen hat es andere, oft geografisch bestimmte Namen. Unser Gehirn ist ein Archiv des Einzelnen, alle anderen gehören Kollektiven.

Alle Archive sind auch Institutionen. Unser Gehirn ist Institution unseres Selbst, Archive wie das des Instituts für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen ist eine Institution dieser bestimmten Stadt – in diesem Fall der Stadt meiner Herkunft.  Weiterlesen „Kollektive Archivarbeit: „Eine Geschichte des modernen Gelsenkirchen in 25 Objekten““

Primo Levi: „Ist das ein Mensch?“

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Ein Mensch ist man immer, hin oder her. Eine Ansicht, welche einigen missfallen mag, die sich aber auch schnell wieder beruhigen dürfen: Denn von einem Menschen zu reden ist absolut nicht dasselbe. Nicht einmal das gleiche. Weiterlesen „Primo Levi: „Ist das ein Mensch?““