Surf-Tipp: Wortblume.de

Da anderweitige Planung mich weiter in Beschlag nimmt und ich mich zu nichts zwingen will, das ich nicht einhalten müssen muss, will ich mich auch heute auf einen Hinweis beschränken auf eine Seite, die mich in den letzten Wochen begleitet hat und auch eigentlich so viel Aufmerksamkeit verdient, dass ich mich gar nicht in etwas anderem beschränken muss, um zu versuchen, ihr eine lautere Stimme zu geben: Wortblume.de

Dies ist eine Gedichtsammlung mit Lyrik deutschsprachiger Dichterinnen vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Zu jeder Schriftstellerin ist auch eine Kurzbiographie vorhanden.

Diese Anthologie enthält etwa 1300 Gedichte von 42 Autorinnen. Nach und nach möchte ich weitere Gedichte und Dichterinnen hinzufügen.

Gerade in einer Zeit, in der ich mich weiter in Ernst Jünger vergrabe, tut es gut, ein wenig literarisches Gegenfeuer zu verwerten.

Denn es kann eigentlich nur ungesund sein, auf Dauer Bücher von jemandem zu lesen, dem das Wort „Frau“ nur als unglücklicher Zufall in den Mund rutscht und der sonst sich nur „Nationen voller starker Männer“ oder so etwas in der Art vorstellt.

Da ab und zu ein Gedicht von Sibylla Schwarz zu lesen, das erdet und beglückt, da es immer auch noch ganz andere Zeiten und Gedanken gibt, als die, die man gerade zu haben meint.

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