The Short Story Project

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Menschen mit weniger Zeit und trotzdem einiges an Freude mit und für Literatur möchte ich heute das Short Story Project vorstellen.

Dem Short Story Project liegt die Überzeugung zugrunde, dass Lesen eine transformative Erfahrung ist, die den Bedingungen des Menschseins nachspürt, Empathie fördert, Erkenntnis schafft. Lesen schlägt Brücken zwischen Menschen, zwischen Kulturen und bietet einen Resonanzraum für verschiedene Stimmen und Ideen.

Dem ist eigentlich nichts weiter hinzuzufügen. Andererseits will ich aber hier ja auch Werbung für die Webseite machen, daher in der Folge noch einige weitere Informationen.

Hinter der Non-Profit-Aktion, die schon einige Zeit läuft, steckt ein Israeli namens Iftach Alony. Die zugehörige Webseite hat sich der lesefreundlichen, einladenden Publikation von Kurzgeschichten namhafter lebender und toter (internationaler) Autoren verschrieben. Sie wird in Kooperation mit verschiedenen nationalen Sprach- und Literaturinstitutionen betrieben, in Deutschland etwa dem Goethe Institut.

Alle publizierten Geschichten sind multilingual verfügbar, vor allem auf Hebräisch, auf Deutsch und auf Englisch. Dementsprechend sind auch vor allem Autoren aus diesen Ländern vertreten. Aus deutscher Hand finden sich etwa Texte von Hugo von Hofmannsthal, Marie Luise Kaschnitz, Arno Schmidt oder aus der Gegenwart von Nora Bossong, Jan Brandt oder Karen Köhler.

Die Übersetzungen der einzelnen Geschichten sind durch einen Mausklick umschaltbar. Hier ist zum Beispiel die Titelzeile der Kurzgeschichte „Der Architekt“ von Maxim Biller auf Hebräisch.

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Von ausgewählten Geschichten gibt es darüber hinaus auch noch Hörversionen.

Natürlich muss sich das alles auch irgendwie finanzieren, denn die Geschichten noch lebender Autoren und solcher, auf deren Werk noch nach dem Tod ein Copyright liegt, sind nur gegen Lizenzgebühren abzudrucken.

Um das weiterhin zu ermöglichen ist das Short Story Project auf regelmäßige Spenden angewiesen. Daueraufträge und einzelne Gaben können auf dieser Unterseite entrichtet werden – für einen enorm guten Zweck, wie ich finde.

1 Kommentar zu „The Short Story Project“

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