Drei Monate

In ein paar Sätzen heute eine Reflexion über die ersten drei Monate „Worte des Widerstands“.

Ich will mich hierbei kurzhalten. Vergangenheitsnostalgik ist nach so kurzer Zeit nämlich eigentlich unangebracht, es gilt für mich, weiter nach vorn zu schauen. Arbeiten, nicht Altes beschwören.

Aber eine Absicherung des Vergangenen und vom eigenen Selbst durch Vergangenes schafft hin und wieder eben doch Entlastung.

Darum habe ich versucht, mir einige der Erfahrungen und Emotionen der letzten drei Monate in Erinnerung zu rufen. Es ist einiges zusammengekommen, gemischt, gefiltert, direkt, mit Verzögerung – das ich aber nicht alles auflisten will.

Mir bleibt nur Folgendes zu sagen: Ich habe einiges gelernt, vor allem über mich, über Disziplin, über ständige Transformation der Blickwinkel und der Fokussierung aufs wirklich Wichtige – aber vor allem allem über die Bedeutung von Philosophie für mein Leben.

Ich kann mich nicht (mehr) von ihr lösen, immer öfter kehre ich nicht nur zur Literatur, sondern auch zu ihr zurück.

Wenn ich von Literatur spreche, spreche ich vom Leben. Durch die Literatur kann ich auch von allem anderen sprechen, auch von der Politik, und dadurch auf Umwegen vom Leben. Das ist eine wunderbare Erfahrung und die Grundlage alles dessen, was ich hier tue.

Sollte ich diese Leidenschaft irgendwann nicht mehr verspüren, ist es hiermit aus. Aber ich bin mir sicher, dass das nicht so schnell eintreten wird.

Aber die Philosophie geht noch weiter darüber hinaus. Und das zu erkunden, wird wohl die nächste Zeit hier vorherrschen. Einiges ist dazu bereits in Planung.

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