Dossier: Meine Woche vom 17. bis zum 22. April 2017

Sieben Tage, sieben Nächte. Einige Links.

Politik

  • Sozialpolitisch ist Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau ein absolutes Vorbild. Doch, so argumentiert Bill McKibbon für den Guardian, steckt dahinter ein ziemlich klimaschutzfeindlicher, neoliberaler Wirtschaftspolitiker, der sich auch nicht zu schade ist, entgegen des Klimaschutzübereinkommens von Paris weiter Öl zu fördern -> Link

  • Heute wird in Frankreich gewählt. CARTA-Autor Mario Münster erläutert aus eigenen Erfahrungen in Paris heraus, warum die aktuelle Gesellschaftslage des Landes Marine Le Pen mit viel höherer Wahrscheinlichkeit zur Präsidentin machen könnte, als viele vielleicht glauben -> Link

  • Schon gewusst? Zwischen 1967 und 1973 konnten Palästinenser einfach mit einem Zug von Gaza nach Tel Aviv und zurück fahren. Es gibt sogar Fotos -> Link

Gesellschaft

  • „Das intensive Leben“ – Das ist der deutsche Titel eines Essays des französischen Philosophen Tristan Garcia. Der Schüler von Alain Badiou geht darin der Frage nach, was in der heutigen Gesellschaft das Leben des Einzelnen bestimmt. Seine Antwort: Die Suche nach dauernder Intensität. Warum das nicht politisch ist (und vielleicht sogar etwas verlogen) zeichnet Clemens Pornschlegel in seiner Rezension für die FAZ nach -> Link

  • Studenten der HU und FU Berlin haben die Tradition der Hörsaalbesetzung wieder aufleben lassen -> Link

  • Zusammen mit Journalistik-Studenten der TU Dortmund hat Correctiv.org eine kompakte Zusammenfassung der aktuellen Medienlandschaft mit Fokus auf die Verteilung von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern getätigt. Grund: Die AfD NRW hat sich dazu herabgelassen zu behaupten, der öffentlich-rechtliche Rundfunk bedrohe die Meinungsfreiheit. Natürlich Bullshit -> Link

Spendenhinweis der Woche

  • Grund genug, den unabhängigen Journalismus des Portals zu unterstützen. Wer nicht spenden will, kann auch für 10 Euro das Buch „Faktencheck AfD“ mit ausführlich recherchierten Hintergründen zu Wahlkampfthemen der Partei erwerben -> Link

Literatur

  • Ein Nachtrag zu meiner Besprechung des ersten Bandes von „Von Dante zu Ionesco“ am Montag: Dessen Autor, Paul Geyer, hat nämlich 2015 anlässlich des 750 Geburtstages von Dante Alighieri eine Dreiviertelstunde mit Karlheinz Stierle, Volker Reinhardt und Eggert Blum über das Werk des Italieners gesprochen. Eine spannende, erhellende Diskussion -> Link

  • „How did the child understand books? As an invitation to live in the head for a while.“ – Louise Glücks wie sporadisch dahin geworfen lesbare Gedanken zur Wirklichkeit und Fantastik von 2004 halten einige beeindruckende Momente bereit -> Link

Video

  • Wen macht diese Zeit nicht hin und wieder müde? Herr Zymny spricht diesen Situationen aus der Seele:

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