Steady

Wer regelmäßig schreibt (so wie ich), wendet dafür auch regelmäßig Zeit auf. Und wer dabei regelmäßig Kalorien verbraucht (so wie ich, wenn es auch wenige aus gesunden Quellen sind), der braucht auch was zu Essen dabei.

Und das kostet leider Geld. Auch regelmäßig.

steady-hq-webseite

Steady hilft Blogs und anderen Online-Projekten dabei, diese beiden Dinge, Geld und Arbeit im Netz, zu verbinden – ohne Werbung zu schalten.

Damit macht sich Steady auf, eines der größten Probleme des Internets zu lösen. Denn wenn etwas im Netz ein noch größeres Tabu ist, als Unterbezahlung, dann ist es Sponsoring. Oder, politisch gesprochen: Teil der kapitalistischen Kulturindustrie zu sein.

Gegen beides zugleich ist Steady – das mit Patreon ein durchaus erfolgreiches Ebenbild in den USA hat – eine Lösung, denn:

Steady hilft Publishern […] ihr Publikum […] zu zahlenden Unterstützern zu machen. Publisher sind Personen oder Teams, die regelmäßig publizieren, seien es Blogs, Videos, Bilder oder Podcasts. Auf Steady können Publisher unkompliziert eine Seite einrichten, die es ermöglicht, von zahlungsbereiten Angehörigen der eigenen Community monatliche Beiträge einzuziehen. […] Dabei behalten sie die vollständige Kontrolle über ihr Projekt und sämtliche Nutzungsrechte an ihren Inhalten. (via)

Je nach Beitragshöhe können Publisher ihren Unterstützern zusätzliche Inhalte, Kommunikationskanäle oder andere Vorteile ermöglichen. Natürlich auch als Anreiz, weitere Geldgeber zu gewinnen.

Damit auch von mir geschätzte Projekte weiterhin den Rücken freihaben, unterstütze ich jetzt auch bereits Snickers für Linkshänder und das Autorenmagazin CARTA mit einem kleinen Beitrag.

Ob ich auch selbst mit diesem Blog hier bei Steady einsteige, weiß ich gerade noch nicht. Durch andere Jobs und großzügige Unterstützung schaffe ich es zurzeit gut, mein Schreibpensum zu bestimmten Tageszeiten zu stemmen.

Sollte sich das in irgendeiner Weise ändern und/oder ich sehe Möglichkeiten, mich zu verselbstständigen (bzw. das Projekt verselbstständigt sich), dann weiß ich aber auch, was zu tun sein wird.

Bis dahin halte ich lieber mit eigenen finanziellen Beiträgen das System Steady am Laufen – sehr, sehr gerne und mit einem ziemlich guten Gefühl im Bauch.

 

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