Die Offene Gesellschaft

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Offen ist nur das, was offen bleibt. Egal ob Haustür, Grenze, Land, Gemeinschaft, Geist.

2017 könnte eines der Jahre sein, in dem die Frage nach der Offenheit – ganz öffentlich, nicht nur im Privaten – am meisten in Frage gestellt wird.

Das spüre ich zumindest, zurzeit von Tag zu Tag sogar stetig mehr: Ich bin mit meinen Fragen beileibe nicht allein. Mit meinen Fragen nach der Rolle von privater und öffentlicher politischer Einstellung, nach der Art wie ich leben will in einer Gesellschaft, die vielfältiger wird aber gerade dadurch unter Druck gerät.

Viele Gemeinschaften, nicht nur Parteien, Kommunen, ideelle Gruppen, sondern auch ganz lose Zusammenhänge stellen sich diese Fragen. Und öffnen darum ihren Raum der Solidarität, erhöhen die Reichweite.

Was mich zum Konzept der Initiative Offene Gesellschaft bringt, auf die ich gestern von einer tatkräftigen Unterstützerin dieses Projektes hier hingewiesen wurde.

Sie hat eigentlich nur eine Grundbedingung: Die der Solidarität. Dem Öffnen hin zur Offenen Gesellschaft als einzig mögliche, nicht-restriktive Form des Zusammenlebens der globalen Menschheit.

Alle Aktionen, die im Ansatz dieses Ziel unterstützen, haben die Chance, sich dort zu bündeln. Nach einem Jahr der organisierten Debatten ist dies eine Öffnung der Initiative selbst, die schon seit längerem besteht und 2016 vor allem Debatten über die aktuelle Lage organisiert hat:

Jetzt, ein Jahr vor der Bundestagswahl, erweitern wir das Spektrum und bündeln die Aktivitäten vieler Organisationen, Bündnisse und Einzelpersonen zu „365 Tage Offene Gesellschaft“, von der Filmpremiere über das Musikfestival, die Debatte, das Theaterstück bis hin zur Demonstration.

Mit einem Statement und öffentlichen Profil kann jeder einzelne hier dem Projekt seine Unterstützung zusichern und seine Ideen einbringen.

Ein Magazin veröffentlicht zudem regelmäßig Artikel über gesellschaftspolitsche Felder, ein Terminkalender verzeichnet alle mit dem Projekt verbundene Organisationen – und in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung werden auch finanzielle Mittel bis zu 3.000 für Aktionsmaterial – keine Personalkosten/-honorare – bereitgestellt.

Eines der Mottos auf der Startseite des Projekts lautet:

Wir haben einfach keine Zeit, immer nur dagegen zu sein.

Finde ich richtig. Denn auch wer positiv handelt und etwas erreichen will, leistet Widerstand gegen Negatives: Nur eben mit dem zusätzlichen Vorteil konkreter Ergebnisse, die diskutierbar sind und bleiben – offen eben.

1 Kommentar zu „Die Offene Gesellschaft“

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