Ludwig Wittgenstein: Die Grenzen der Sprache im Staunen

Ich war kurz davor, aufgrund von Krankheit den heutigen Artikel zu verschieben. Aber vielleicht wäre das erst recht Kapitulation. Also habe ich mich aufgerafft und bin zwischen Phasen der Erschöpfung und des Schlafes durch Wittgensteins Tagebücher gestreunt, auf der Suche nach einem Begriff von Grenze – den ich im Start-Artikel zu meiner Serie über Heidegger und Wittgenstein als charakteristisch für letzteren genommen habe.

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„World, meet Chelsea“

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Die ACLU hat es einfach drauf. Mit nur zwei Sätzen und einem Foto von Instagram erteilt die Bürgerrechtsorganisation eine Lektion in Sachen mediengenerierter Vorurteile.

Kurzform: Whistleblowerin Chelsea Manning ist jetzt frei. Obama hat sie in einer seiner letzten Amtshandlungen freigesprochen. Statt 28 Jahren Haft steht ihr jetzt ein neues Leben offen.

Aber wäre es mit einem solchen Passfoto möglich gewesen? –

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So war Manning bis heute bekannt, über das einzige Bild nach ihrer Geschlechtsumwandlung. Schwarz-weiß, in höchstaufgedrehtem Kontrast, gefährlicher Blick.

Selbst ich spürte bei jedem Anblick dieses Bildes nicht wirklich das Bedürfnis, mich mit diesem Menschen in irgend einer Weise zu beschäftigen. Jetzt definitiv schon. Das ist vielleicht nicht besser, aber doch macht es ein differenzierteres Bild dieses Menschen möglich. 

Zum bedingungslosen Grundeinkommen

Undeutliche Überschrift, ich weiß. Aber sie hat einen roten Faden – an Martin Oettings Meinungsbeitrag zur Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen entlang, der ein hervorragendes Stück Recherche ist, spannend geschrieben, fast wie eine Reportage.

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Manfred Geier: „Wittgenstein und Heidegger“

Dass ich mich für ein besseres Verständnis der Welt und der Position des Menschen in ihr – und dem, was meine Hauptleidenschaft, die Sprache, damit zu hat – häufig mit Friedrich Nietzsche auseinandersetze, habe ich bereits in meiner Rezension von Sarah Kofmans „Nietzsche und die Metapher“ kundgetan.

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Doch es gibt noch zwei weitere Philosophen, die in dieser Hinsicht meinen bisherigen Weg des Denkens dauerhaft begleitet haben: Martin Heidegger und Ludwig Wittgenstein.

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NRW-Landtagswahl 2017

Ich wollte nicht direkt am Folgetag unreflektiert meine Meinung zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl am vergangenen Sonntag loslassen. Daher habe ich sie gestern schnell getippt, kurz liegen gelassen und vor dem Veröffentlichen heute noch mal überarbeitet.

Der Grundgedanke, meine wichtigste Erkenntnis dieser Wahl ist geblieben: Die Macht in der Politik liegt immer am Rand. Die Kraft in der Mitte, aber die Macht am Rand. Weiterlesen „NRW-Landtagswahl 2017“

Das Grundgesetz: Eine Fundamentalrezension

Auf einem eigenen Blog kann ja jeder tun und lassen, was er will. Alles, was ihm oder ihr recht ist, sozusagen. Aber wie genau wissen wir eigentlich, was in dieser Gesellschaft allgemein rechtens ist und was nicht – und wie war das früher? Darum soll es heute und an den kommenden Montagen in einer zyklischen Serie gehen.

Ich möchte diese Serie einläuten mit einer Buchrezension. Mit einer Rezension des Grundgesetzes.

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