Deine Stele

Das ZfpS schlägt (wieder einmal) gedankenmächtig zurück:

Mittwoch früh, 6 Uhr, Bornhagen (Thüringen): Der Lärm von Betonpumpen reißt den AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke aus dem Schlaf. Sein 500 Jahre altes Pfarrhaus bebt. Als er zum Fenster stürmt, traut er seinen Augen nicht: Direkt vor seinem Haus entsteht ein Ableger des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, das Höcke im Januar als ”Denkmal der Schande” bezeichnet hatte. Der ehemalige Geschichtslehrer zittert. Seit heute früh um 6 Uhr wird zurückgedacht.

Hier kann gespendet werden. Warum das tatsächlich ein Akt des Widerstands ist, ist etwa darin ersichtlich, wie Alexander Gauland im Bundestag redet.

Poesi: Der erste Pressespiegel

Gestern feierte Poesi, meine erste App, ihren ersten Monat im App Store und im Google Play Store. Nicht nur haben viele Menschen mein Angebot wahrgenommen, mich mit einem Kauf finanziell zu unterstützen – danke an alle, die das eventuell lesen! – sondern ich habe auch Zuschriften von vielen interessierten LeserInnen erhalten, die wertvolle Vorschläge zur Zukunft der App eingesandt haben. Ich bin bereits daran, diese zu sondieren und erste von ihnen umzusetzen.

Auch Pressevertreter, Verleger und neue Freunde von Poesi haben zu dem Erfolg beigetragen mit ihren Artikeln, Posts und Empfehlungen. Folgende Artikel möchte ich dabei besonders herausheben:

So viel Resonanz! Ich bin bestärkt – und freue mich auf die nächsten Monate!

„Alles andere steht in meinem Roman“: Briefwechsel von Wolfgang Hildesheimer

Was könnte es als Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt dieses Blog geben, als ein Buch, für das sich kaum jemand interessiert – aber das völlig zu unrecht?

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Die alternative Kraft meiner hiesiegen Versuche setzt sich ab sofort ein bescheideneres Ziel: Aufmerksamkeit für Bücher generieren, die eine solche verdient hätten, doch nie bekommen werden. Das ist schon ziemlich viel Widerstand – und, wie ich mittlerweile verstanden habe, höchst politisch.

Weiterlesen „„Alles andere steht in meinem Roman“: Briefwechsel von Wolfgang Hildesheimer“

Überforderung

Wer fordert eigentlich bei Überforderung? Wohl eher ist es Übererwartung. 

Ich glaube es ist ein gutes Zeichen für die Widerstandsfähigkeit, in Zeiten der Überforderung mehr Bücher zu beginnen als abzuschließen. Mehr Gedanken fallen zu lassen – und sie doch genauso zu lieben wie die fertigen. Aber vielleicht ist das auch nur ein Traum.